Die Wünsche meiner Schwestern von Lisa Van Allen

Das Buch ist mir in der Buchhandlung begegnet. Aus all den Büchern sprang mir dieses ins Auge. Es hat ein total tolles Cover: Zwei Stricknadeln durchstechen ein gestricktes Herz, darunter ein Muster, das einen alten, gravierten Steintisch o.ä. vermuten lässt. Das traf einfach so richtig meinen Geschmack.

9783746631011

Der Titel „Die Wünsche meiner Schwestern“ klang auch interessant, ich war mir aber unsicher. „Wünsche“ findet man einerseits bei Büchern, die etwas Magisches zum Thema haben, andererseits klingt „Schwestern“ entweder nach Familiendrama oder Nonnen, das ist nicht immer interessant.

„Lisa Van Allen“ ließ mich an „Sarah Addison Allen“ denken, die wunderbar magische Romane schreibt – sehr zu empfehlen. (Übrigens lag ich mit der Assoziation alles andere als falsch, am Ende des Buches steht ein Interview zwischen ihr und der Autorin dieses Buches.)

Der Klappentext des Buches stachelte mein Interesse weiter an. Darüber steht „Das Haus der Wünsche“, das war schon vielversprechend. Als der Klappentext mir dann von drei Schwestern, und einer alten Strickerei erzählte, war ich richtig gespannt und als ich „Magie“ las, war es um mich geschehen. Es geht um drei Schwestern, die durch den Tod ihrer Tante in besagter alter Strickerei zusammentreffen, sie haben sich vorher viele Jahre nicht gesehen. Das besondere an der Strickerei und den Schwestern ist, dass sie über Magie verfügen, die mit dem Stricken verwoben ist. Sie können Wünsche auf diese Art wahr werden lassen. Leider klappt das nicht immer – das schürt Zweifel in den Schwestern und sie müssen zusammenfinden, sich einigen und zusammen kämpfen, um die Tradition ihrer Familie zu bewahren.

Beim Lesen fühlte ich mich an „Mein zauberhafter Garten“ von Sarah Addison Allen und an den Film „Zauberhafte Schwestern“ erinnert, gemischt mit ganz viel Wolle. Nicht nur Stricken kommt vor, auch Handspinnen und Häkeln finden Erwähnung. Besonders schön ist „Das große Buch im Flur“ – darüber verrate ich aber nicht mehr. Die Strickerei ist ein toller, alter Ort, der voller Geheimnisse steckt – nur für Aubrey nicht, die kennt sich aus. Die Ähnlichkeit zu den erwähnten anderen Geschichten ist also nicht zu stark, es ist schon eine eigenständige Geschichte und wirklich wunderbar.

Was mir gefällt:

– die Geschichte

– der magische Hauch

– die ganze Wolle

– das alte Haus samt Umgebung

– Nessa!

– dass für mich alles stimmig ist

Was mir nicht (ganz) gefällt:

– ich habe einen „Gegenspieler“ zu schnell erkannt, da ich aber dennoch überrascht wurde, ist es nicht ganz so schlimm. 😉

Link zum Buch beim Verlag: http://www.aufbau-verlag.de/index.php/die-wunsche-meiner-schwestern-3397.html

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Der letzte Beitrag….

…ist über zwei Monate her. Nein, das ist nicht „Der letzte Beitrag für immer“. Das würde ich bei einer solchen Überschrift vielleicht vermuten.

Ich sollte vermutlich wieder häufiger etwas posten, aber das klappt nicht ganz so, wie ich es gern hätte. Dennoch bleibt der Blog bestehen, vielleicht gibt es ja wieder aktivere Zeiten. Heute wird jedoch noch ein weiterer Beitrag folgen. Bei all den Beiträgen zum „Welttag des Buches“ ist mir aufgefallen, dass es noch länger her ist, seit ich das letzte Mal etwas zu einem Buch schrieb.

Vor kurzem habe ich eines gelesen, das ganz wunderbar zu „meinem Spinnen“ passt. Lasst euch überraschen – es wird magisch!

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Dritter Spinnversuch

Beim dritten Spinnversuch hatte ich meine Konstruktion schon leicht verbessert, indem ich die Stricknadel gegen einen eckigen Holzspieß getauscht habe, der nicht ständig die Scheibe/den Wirtel herunterfallen ließ. Die verwendeten Wollreste waren dieses Mal wieder kardiert und zum Teil schon etwas verfilzt, war also mal wieder nicht leicht.

Spinnversuch 3  11g gelb mit braun, lila, wenig anderes aus Vliesresten

Ich finde, dass es schon ein wenig besser aussieht, wenn es auch sehr dünne und dicke Stellen gibt. Dieses Mal waren es sogar nur 11 Gramm.

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Zweiter Spinnversuch

Der Zweite Spinnversuch fand noch immer mit der Holzscheiben-Stricknadel-Konstruktion statt. Zumindest ist er etwas farbenfroher. 😉

Spinnversuch 2  13g Kammzugreste mit Vlies violettbunt

Das Ganze wiegt 13 Gramm (noch immer nicht sehr viel) und besteht aus Kammzugresten und etwas kardierter Wolle. Man sieht, dass sich das verzwirnte Garn noch etwas „auflöst“. Aber ich werde besser. 😉

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Erster Spinnversuch

Wie angekündigt kommen jetzt nach und nach Fotos von den (wenigen) Garnen, die ich bis jetzt gemacht habe – und die ich zu einem Teil vermutlich nie verwenden werde. 😀

Spinnversuch 1 11g braun mit wenig Farbe aus Vliesresten

Das war mein allererster Versuch. Wiegt nur 11 Gramm und entstand aus Resten von Märchenwolle, die schon halb verfilzt war. Als Spindel diente ein Holzrad mit Stricknadel drin. Hatte ja nichts Anderes. 😀

Wie man sieht, ist es ziemlich dick, hat sich beim Verzwirnen zu sehr aufgelöst und hat ab und an eine dünnere Stelle.

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Noch mehr Ausprobiererei

Ich habe mir in den letzten Tagen Gedanken gemacht, was ich denn eigentlich mit der versponnenen Wolle machen will oder kann. Stricken liegt mir leider gar nicht, dass ich mal ein paar schlecht sitzender Socken geschaffen habe, ist auch alles. Schals u.ä. werden bei mir zur Katastrophe. Häkeln kann ich, ist aber irgendwie so unspektakulär und wird, so ich mal versuche einen Schal o.ä. zu machen, eher schief. Frei-Schnauze-Häkeln funktioniert, habe zum Beispiel mal einen hübschen Teddybärenkopf gemacht – danach ging mir die richtige Wolle aus und ich habe bis heute leider keine passende gefunden. Mal sehen, vielleicht fange ich sowas irgendwann nochmal mit neuen Farben an. 😀

Jedenfalls bin ich, als ich neue Häkelnadeln im Internet kaufen wollte, auf „Knooking“ gestoßen – sowas wie „Stricken mit Haken“ (Knitting + Hook). Dabei soll dann etwas entstehen, das gehäkelt wurde, aber wie gestrickt aussieht. Das fand ich spannend – und vielleicht ist das ja die Technik, nach der ich gesucht habe. Die speziellen Nadeln sehen im wesentlichen aus wie Häkelnadeln mit Loch am Ende. Da wird dann ein spezieller Faden/ein kleines Seil durchgezogen und dann geht es los.

THE KNOOK

Wie das dann genau funktioniert – mal sehen. So weit bin ich noch nicht. Heute kam mein englisches Set samt Buch an – „The Knook“ – das man auf dem Foto sieht. Ich wollte ungern Nadeln aus Plastik und so kann ich gleich starten und habe alles was ich brauche. Ich werde mit etwas dickerer Wolle anfangen und gucke mal, was das gibt.

Achja: Meine ersten Wollgarnherstellungsversuche werde ich in Form von Bildern in nächster Zeit zeigen und, sobald ich dazu komme, natürlich auch das Knooking-Experiment.

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An die spinnende Frau

Spinnen steckt an und stärkt die Spiritualität 🙂

Meeresrauschen...

Ich sitze hier,

die Spindel in meiner Hand,

diese Kunst ist mir ganz unbekannt.

Weben kann ich mit Worten,

deinen Boten,

doch den Faden spinnen fällt mir schwer.

Da erscheint aus dem Dunkel meiner Seele,

SIe, die das Netz des Lebens webt.

Arachne, Frigg genannt,

wurde sie verkannt und ihr Webstuhl in die Finsternis verbannt.

„Vertrau mir Tochter,

sieh genauer hin,

das spinnen erfordert keinen gedanklichen Sinn.

Es liegt in dir,

wie der Faden,

an dem du findest deine Gaben.

Sie liegen in dir,

verborgen wie in einem Kokon,

hast Angst zu erkennen deine Macht,

Leben um Leben wurden wir alle darum gebracht.

Hör auf das leichte Surren der Spindel,

dreh sie sacht,

und du erkennst stück für Stück deine Macht.“

„Warum sagst du das, mir wird bange,

das Leben ist wie eine Zange.

Hält mich fest,

ich komm nicht fort,

weg von diesem Ort.“

„Mein Kind hör mich an,

Ursprünglichen Post anzeigen 63 weitere Wörter

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Meeresfarbige Spinnerein

Wenn selbstgebaute Spindeln und Acrylfarben aufeinandertreffen, kann das ja nur im Chaos enden – im Kreativchaos! Ich hatte hinterher fürchterlich blaue hände, weil mein Pinsel auseinanderfiel und ich so im „Verzierrausch“ war, dass ich unmöglich eine Pause einlegen konnte. Also musste es eben mit den verbliebenen 6 oder 7 Borsten und den Fingern weitergehen. 😀

Blaue spindeln von oben

Das sind übrigens Tiefwirtelspindeln:

Blaue spindeln gegengekehrt 1

Eine der Spindeln bekam veledalantia – und zwar die etwas kürzere Variante.

Blaue Spindeln Unterseite Seitlich 1

Blaue Spindeln Oberseite seitlich

Und dann noch ein Bild von meiner, nachdem ich sie ein wenig getestet habe:

Spindel blau in Benutzung

Ich finde ja, dass sich die ungefärbte Bergschafwolle farblich wunderbar mit den bemalten Spindeln kombinieren lässt. 😉

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Mensch ändere dich

Menschen ändern sich – und wenn ich mich ändere, dann tut das auch mein Blog.

Zum Jahreswechsel deshalb eine kleine dahingehende Ankündigung:

Bisher war der Blog eine Mischung aus Büchern und spirituellen Einflechtungen (natürlich auch Dingen, die mir sonst so in den Sinn kamen). Mit der Zeit schrieb ich immer weniger – und das soll sich wieder ändern. Da ich aber kaum zum Lesen komme und sich die schönen Bücher einfach nur stapeln, wird das Thema wohl zurückgehen. Zudem habe ich zum Beispiel nicht beim diesjährigen Nanowrimo mitgemacht. Das heißt zwar nicht, dass ich nie wieder über eines von beidem schreiben werde, lässt aber zumindest vermuten, dass es wenig zu berichten gibt.

Trotzdem gibt es natürlich auch weiterhin Dinge, die mich interessieren. Seit Weihnachten habe ich ein neues Hobby, das nun die Themen hier ergänzen soll: Spinnen.

Nein, keine kleinen krabbeligen Viecher mit acht Beinen – die mag ich auch gar nicht. Ich schreibe auch nicht über Verrücktheiten (zumindest nicht mehr, als bisher :D). Es geht um das Spinnen von Wolle. Mit einer Handspindel. Wie bei Dornröschen. Oder Frau Holle. Märchen, die zeigen, wie wichtig und normal Spinnen und Spindeln früher waren. Mehr zu den „mythologischen Aspekten“ gibt es demnächst.

Mal sehen, ob ich einen geeigenten Kurs finde, wenn ja, versuche ich mich irgendwann auch noch in Dingen wie Spinnrad, Rohwolle kämmen oder kardieren, färben etc. Wenn nicht, wird das fürs Erste zurückgestellt, so viel „learn it yourself“ brauche ich dann doch nicht. 😉

So will ich den Blog dann auch vor dem Aussterben bewahren. Ist verändern nicht besser als aufhören? Ist zumindest meine Meinung. Also wünsche ich im neuen Jahr viel Spaß mit spirituellen Spinnereien – und was mir sonst so einfällt. 🙂

Ich betone noch einmal, dass ich vorhabe den Blog damit zu ergänzen und nicht plane mich nur noch darauf zu konzentrieren – aber wozu etwas ausschließen, nur weil es nicht zu den geplanten Themen passt?

In diesem Sinne wünsche ich allen einen guten Rutsch ins neue Jahr, auch wenn ich die Redewendung schon immer seltsam fand – und hoffe, dass man sich dann wieder liest. 🙂

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Zu-Fälle

Manchmal ist es ja schon seltsam. Da passiert etwas, man ärgert sich drüber und fragt sich, was der Mist denn wieder soll. Man versucht das Beste daraus zu machen – und am Ende ist es wirklich gut…

Heute wollte ich etwas aus dem Gefrierschrank nehmen – und er war schon offen, etwas Wasser lief herunter. Tja, war er wohl morgens nicht richtig zu. Was habe ich mich geärgert! Einige Dinge sind aufgetaut, andere gingen noch. Natürlich wollte einiges verarbeitet werden.

Nun aber zu dem, was gut war:

Ich hatte Blätterteig, aufgetaut natürlich. Schnell auf ein Backblech getan und geschnitten (von Quadraten in Dreiecke). Dann habe ich zwei Äpfel geschnitten und angedünstet, sowie gewürzt (ein Gewürzzucker mit getrockneten Beeren und Zimt u.a.). Auf den Teig damit, zuklappen. Soweit hat es funktioniert.

Danach wird der Teig obendrauf angefeuchtet, nochmal Zucker oder Gewürzzucker drauf und natürlich Mandelblättchen. Habe ich nur leider vergessen. Nach der halben Backzeit fiel es mir ein. Natürlich war der Ärger erst einmal wieder groß. Ich habe die halbfertigen Apfeltaschen also noch eingepinselt, Mandeln drüber gestreut (einige landeten zwischen den Taschen) und dann noch Rohrohzucker dazu.

Aber es war toll. An den Taschen klebten zwar zu wenig Mandeln, aber lecker waren sie trotzdem. Außerdem waren die Mandelblättchen, die lose mit etwas Zucker auf dem Blech lagen, schlichtweg genial. So gute geröstete Mandeln gabs noch nie. Werde ich mir merken.

Und so kann aus einem „Ernstfall“ und „Zufall“ ein „Zu-Fall“ werden – weil einem einfach etwas Geniales zu-fällt. 😉

Foto gibts nicht. Weil alle. War zu lecker 😀

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